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 Welterneuerung  durch Forschung und Aufklärung
Information ist Virus oder Medizin 2003

Informationen verändern unsere Gesundheit und die Gesellschaft. Auf erschreckende Weise zeigen uns Terroranschläge deutlich, was in den letzten Jahrhunderten versäumt wurde. Wir mussten erfahren, dass rückwärtsgerichtete Glaubens-Bekenntnisse und Ideologien in das evolutionäre Nichts, in Ausweglosigkeit, Depression und/oder Aggression führen können. 

Seit Jahrhunderten wurde das Verbot der bildhaften Darstellung von Natur und Gott durch die Auslegung des Korans manifestiert, so in Teilbereichen der Vorstellungskraft ein Fantasieverbot festgeschrieben, was bei einer zu strickten Auslegung der Religionsgebote verheerende Folgen für die Gläubigen mit sich bringt und brachte. Die Auswirkungen lassen sich nachvollziehen, wenn man eine Aufhebung der Visions- und Kreativitätsbeschränkung mit einer religiösen Verfehlung gleichsetzt und so das Wirken für die Zukunft allein auf Gott überträgt.

Eine solche Übertragung der Zukunftskraft auf Gott entspricht nicht der Entwicklung der Welt, da in der Bewusstseinsevolution, Erkenntnisse von Menschen dazu beigetragen haben, dass die Entwicklung der eigenen inneren Welt, des neuronalen Netzwerkes des Menschen und der Gesellschaft mit der äußeren Welt immer wieder abgestimmt werden. Man könnte auch sagen, die Natur, die Evolution, die Zukunftskraft, die Vision, die Kunst und Kreativität – alles kommt von Gott und somit auch die Dinge, die von den Menschen zur Entwicklung der Welt beigetragen werden. Eine strikte Trennung zwischen Gott und den Menschen führt bei den Gläubigen zu den bekannten Disharmonien (Reduzierung der Persönlichkeit, Ängste, Depressionen, Abhängigkeiten und Aggressionen) und festigt so durch Mystik die Macht der Mächtigen, wie im Mittelalter in Europa und das hat in der christlichen Welt zur Verfolgung und Verbrennung der Erkenntnisbringer geführt. In der Zeit vor dem Koran und vor der später umsichgreifenden fatalistischen Interpretation des Koran sind hohe kulturelle und geisteswissenschaftliche Leistungen im selben Kulturbereich hervorgebracht worden. Man denke z. B. an die Pyramiden, die Bibliothek von Alexandria, die Poesie, Astronomie, Architektur, Mathematik, die Medizin und die Künste.

Ein Gebot für die Menschen, sich etwas Ihnen Unbekanntes, Evolutionäres nicht vorstellen zu dürfen, Dinge, Prozesse, Systeme, die Zukunft, Gott, mit denen sie aber dennoch täglich, als Bedarf oder Ritual konfrontiert werden, nicht zu überdenken oder ihrer Intuition folgen zu dürfen, blockiert ihre Fantasie. Es führt dazu, dass die Abhängigkeiten vom Staat und der Religion systemimmanent sind, da nicht vorgestellte, geistige Zukunftsgebilde so nicht im Volk selbst entstehen, sondern die Bevölkerung ihre Kraft aus Religion und Staatsführung schöpfen soll – aus Richtlinien und Gesetzen, die von diesen vorgegeben werden. Das heißt, durch das Fantasieverbot können sich die Menschen in einer rückwärtsgerichteten Welt keine neuen Vorstellungen, Bilder oder Werte schaffen, sich somit auch keine zeitgemäßen Zukunftsideale aufbauen und das, obwohl Christus und Mohammed selbst große Visionäre und Veränderer waren. 

Ohne eigene und neue Werte gibt es keine kreative und produktive Zukunftsgestaltung. Evolution und Wohlstand, sowohl für das Individuum, als auch für die Gesellschaft ist durch Kreativitäts- und Visionsbegrenzung nur erschwert möglich. Die Bevölkerung bleibt auf den für sie gewollten Entwicklungsstufen stehen, bzw. entwickelt sich nicht den natürlichen Evolutionsprogrammen der Gene entsprechend. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in rückwärtsgerichteten Religionssystemen und Ideologien die Bezugssysteme und Werte der Vergangenheit idealisiert werden.

Es findet ein Verteilungskampf im Heute mit den Werten von gestern statt. Als Konsequenz daraus und aus Angst vor dem Neuen und Fremden ergibt sich ein Kampf gegen die Werteveränderer, die eine Bewusstseinsevolution vorantreiben – also eine auf die Zukunft ausgerichteten Gesellschaftssysteme fördern. Oben beschriebenes Phänomen trifft auf die meisten in sich geschlossenen Ideologien und Glaubenssysteme zu. Der sich durch Erkenntnis, Fantasie und Zukunftsgestaltung vergrößernde Abstand zu extremen Fatalisten, Terroristen und Neonazis trägt dazu bei, dass diese sich von der sich weiterentwickelnden Welt selbst ausschließen und nur noch in ihrer eigenen Welt leben – immer aggressiver und aus unserer Sicht immer unmenschlicher reagieren oder agieren.

Die aber aus ihrer fatalistischen Wahrnehmung im Einklang mit ihrer Religion, ihrer Überzeugung oder aus innerer Notwendigkeit und nach Gottesgeboten handeln sowie von den Zukunfts- und Forschungswelten, von denen sie sich durch Gottes Wort (mit einer Auslegung der Einschränkung der Fantasie) ausgeschlossen glauben und in diesen Welten der Ungläubigen sie ihre Feindbilder sehen und deshalb andere Religionen oder Weltbilder und ihre Symbole bekämpfen und vernichten wollen (wie die Terroranschläge zeigen). 

Dies ist leicht möglich, da die Führungsgruppen der mit Religionen, Ideologien und Überzeugungen gekoppelten Machtsysteme ( auch demokratische Staaten), nach Innen (die zum System gehörenden Mitglieder) als auch nach Außen (Dritte), die Weiterentwicklung, Aufgeschlossenheit, Kreatitivät und Evolution zur Machterhaltung be- und verhindern. Die nicht zum engsten Kern der Machtsysteme Gehörenden werden fehlgeleitet oder eingeschüchtert, verängstigt und in ihrer Persönlichkeits-Entwicklung durch Informationsfilter gestört. Diejenigen, die durch ihre Kreativität gegen alle Widerstände neue menschenverbindende Ideen hervorbringen, neue Werte und Ideale schaffen, werden als Lügner dargestellt oder als Betrüger und Gesetzesbrecher vor Gericht gestellt, von ihren Familien und der Gesellschaft isoliert. In nächster Zeit wird sich der Bildungsabstand zwischen den Kulturen nicht elementar verändern, da auch in der westlichen Welt die Vorteile der Entschlüsselung von Kunst durch Museen und Medien sowie die Einbringung der Dekodierung der Kunst als Pflichtfach in den Schulen, der Schutz der Kreativen durch die Verfassungen und der Gehirnmanipulationen durch wild wuchernde negative Medieninformationen von an überholte Führungsinstrumente festhaltenden Kreise, noch nicht erkannt oder unterbunden wurde.

Genau in diesem Punkt, in der fast gleichen Ausgangsposition der westlichen Welt, des Orients und der Dritten Welt hinsichtlich der Kreativitätssteigerung durch eine verbesserte neuronale Vernetzung, liegt die Möglichkeit, dass bei einer globalen Einführung einer Formel für Kreativität durch die Medien mit neuen Programmen und Inhalten (da es sich um ein optisch bildhaftes – von Lesen, Schreiben und Vorbildung unabhängiges – Vermittlungssystem handeln müsste) alle Menschen denselben Schritt gleichzeitig vollziehen könnten. Die extremen Auswüchse, Diskrepanzen und Missverständnisse zwischen Kulturen, Religionen, Ideologien und Völkern würde bei Einführung einer solchen Kreativitätsformel – die richtiger Lebens- oder Friedensformel heißen müsste – in erheblichem Maße reduziert. Sie würde eine große Chance darstellen, das Kreativitäts- und Intelligenzniveau weltweit anzuheben sowie Terrorismus und Kriegsgefahren abzubauen.

Kreativitäts- und Gehirnblockaden bis heute
In Europa haben wir im Laufe der Geschichte die Erfahrung gemacht, dass durch die mit den Machtsystemen gekoppelte Religion der Bevölkerung der Zugang zum Wissen (Lesen und Schreiben) verhindert wurde. Dieser Zustand wurde erst im 15. Jahrhundert durch Johannes Gutenberg und seine Erfindung des Buchdrucks, welche zu einer Vervielfältigung und Verbreitung von Büchern und somit von Wissen in der damaligen Welt geführt hat, aufgebrochen. Statistiken belegen, dass es bei den Privilegierten Europas zu dieser Zeit, ca. 900.000 Bücher gegeben hat. Ein Jahrhundert später waren es bereits, dank Gutenberg, neun Millionen. Gutenberg hat der Aufhebung der elitären Blockade erheblichen Vorschub geleistet.

Die Vorherrschaft des Wissensverwaltungsmonopols hielt zwar noch lange Zeit an, aber in den einzelnen Territorialstaaten Deutschlands, wurde aus dem einstmaligen Privileg des Lesen- und Schreibenkönnens erst seit Ende des 18. Jahrhunderts durch das Bestreben der Aufklärer eine Pflicht. Die Schulpflicht wurde im deutschen Sprachraum im Jahr 1794 in Preußen eingeführt. Aber nicht nur hier, sondern in den meisten europäischen Ländern begann man in dieser Zeit mit der Alphabetisierung der Bevölkerung. Ziel war es, auch die Armut, Unwissenheit und Lethargie des Volkes zu bekämpfen und so die Aktivität und Produktion zur Erhaltung und Verbesserung des Staatswesens beizutragen. Langsam begannen sich die Lebensumstände in der Bevölkerung zu bessern, die durchschnittliche Lebenserwartung stieg und die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen sank bis heute stetig. Seit nunmehr 200 Jahren hat das Trainieren von Lesen und Schreiben, die Bildung sowie das Lernen zu einer explosiven Verbreitung von Wissen beigetragen und die beschriebenen Wissens-Monopole gebrochen.

Heute dringt täglich durch alle Medien eine riesige, aus unserem Leben nicht mehr wegzudenkende Flut von Informationen auf uns ein, die es uns sehr schwer macht, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Bei einigen hochsensiblen Menschen führt dies zur Abstinenz von Medieninformationen oder bei falschem Angebot oder falscher Auswahl zu Depressionen, Aggressionen oder Suizid und im extremen Fatalismus, unter Anleitung, zu einer Symbiose von Suizid und Aggression. Bei diesen krankheitsfördernden oder -auslösenden Prozessen wird das Gehirn zeitweise oder dauerhaft in großen Bereichen durch geistige oder emotionale Viren lahm gelegt. Zu den negativen Informationsquellen gehören auch in abgestufter Wirkung Horrorfilme und -spiele oder entsprechende Printprodukte sowie negativ überzeichnete Funk-, Print- und TV Nachrichten und Berichte, die Ängste im Bewusstsein des Empfängers hervorrufen. Es entspricht nicht den evolutionären, auf Informationen ausgerichteten, genprogammierten Sinnesorganen des Menschen sowie der neuronalen Vernetzung seines Gehirns, dass in seinem Lebensradius von etwa maximal 100 km, Informationen negativer Art und die Wirklichkeit verzerrenden Informationen in das Bewusstsein des Betrachters, als geistige Viren unvorbereitet impliziert werden können und hier die neuronale Vernetzung derart reduzieren und so manipulieren, dass sie zu einer negativen Welterkenntnis führen, sodass diese Menschen ihre Isolation von dieser negativen Welt, auch abgestuft, herbeiführen wollen. Der sich aus der Evolution entwickelte direkte Informationsempfang der Sinnesorgane ist auf einen Radius von ca. 100 m des Betrachters beschränkt.
Über 400 m hinaus können wir selbst mit besten Augen keine Details mehr erkennen. Wer hat in seinem Leben schon mal in diesem Radius zerfetzte Menschen gesehen? Die Genprogrammierung ist durch das Prinzip der Arterhaltung so ausgerichtet, dass allen negativen und lebensbedrohenden Informationen im Gesichtsfeldradius die Möglichkeiten der direkten Sinneswahrnehmung der Vorrang eingeräumt wird, um sofortige Schutzmaßnahmen für sich selbst und für die eigene Art ergreifen zu können.

Diesen arterhaltenden, evolutionsbedingten Schutzinstinkt machen sich einige Medienunternehmen und Politiker (Hitlers Weg zur Macht ist ein Lehrbeispiel für den Einsatz und die Kombination von geistigen Viren und Neuprogrammierung der neuronalen Netze) als Intelligenz- und Propagandamedienfalle zunutze. Auch auf Kosten einer sich negativ entwickelnden Welt, steigern sie ihre Profite und Machtbefugnisse, in dem sie Kriminalität, Extremisten und Terrorismusaktionen begünstigen oder selbst inszenieren, gleichzeitig aber drastische Maßnahmen und größere Macht sowie Einschränkung der verfassungsgemäß garantierten Grundrechte des Menschen im Kampf gegen Kriminalität, Terror und Menschenrechtsverletzung demokratisch einfordern.

Zur Durchsetzung ihrer politischen Forderung werden außerdem globale Negativinformationen multimedial in das Gesichts- und Bewusstseinsfeld – in den 100m Radius – der Empfänger transportiert und dadurch eine durch Angst verzerrte Welt in dessen Bewusstsein und neuronalen Netz, als Realität installiert, welche seine Intelligenz – wie Studien zeigen – bis zu 30% durch Mutationen an den Synapsen reduzieren kann. Diese negativ überzeichnete Welt entspricht einerseits, nicht der äußeren, sich aus der Evolution entwickelten Gesichtsfeldrealität, andererseits wird durch die Reduzierung der Intelligenz und Kreativität die Beurteilungsfähigkeit, der am Gehirn Verletzten eingeengt. Hinzu kommen, wie von zahlreichen Forschungen bestätigt wird, weitere physische und psychische Krankheiten, die durch Ängste, Depressionen und Reduzierung der Persönlichkeit hervorgerufen werden. Aus diesem Grund bleiben dem Kranken auch durch seine Intelligenzreduzierung die heimtückischen Verursacher seiner Gehirnverletzung verborgen. Die jährlich steigenden, von der Weltgesundheitsorganisation WHO
veröffentlichten Zahlen über Depressionskranke und Suizidfälle sprechen ihre eigene Sprache und sind bei der WHO erfragt worden. Allein in Deutschland gibt es 340.000 Depressionskranke und über 11.000 Selbstmorde im Jahr, ohne die hohe Dunkelziffer, von der die Experten ausgehen. Diese Zusammenhänge und Auswirkungen werden durch umfangreiche Forschungen sowie durch die vom deutschen Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München
herausgegebene Studie „Depression 2000“ offen gelegt: „Empirisch gesichert, bezüglich der Vulnerabilitäts- und Risikofaktoren für depressive Erkrankungen, sind neben dem Geschlecht (Frauen haben eine höhere Erkrankungswahrscheinlichkeit) insbesondere:
Familiengenetische Faktoren: Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine Depression zu erleben, ist bei Verwandten ersten Grades von depressiv Erkrankten deutlich erhöht, unterschiedliche Erkrankungshäufigkeiten bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind nachgewiesen.
Neurobiologische Veränderungen: Störungen der Signalübertragung innerhalb und zwischen den Nervenzellen sowie endokrinologische Einflüsse (z.B. Cortisol, Melatonin) und Störungen der Schlaf-Wach-Regulation. Bestimmte dysfunktionale Kognitionsstile, vorangehende Angsterkrankungen sowie die Abhängigkeit von Psychotropen, Substanzen-Akute und chronische psychosoziale (Stressbelastungs-) Faktoren, wie Trennung, Arbeitslosigkeit, Lebenskrisen, Verlusterlebnisse und Einsamkeit, (allein oder getrennt lebende Menschen weisen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko auf) sowie bestimmte chronische körperliche Erkrankungen (z.B. chronische Schmerzsyndrome).“ Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie, MünchenNeurobiologische Veränderungen: Störungen der Signalübertragung innerhalb und zwischen den Nervenzellen sowie endokrinologische Einflüsse (z.B. Cortisol, Melatonin) und Störungen der Schlaf-Wach-Regulation. Bestimmte dysfunktionale Kognitionsstile, vorangehende Angsterkrankungen sowie die Abhängigkeit von Psychotropen, Substanzen-Akute und chronische psychosoziale (Stressbelastungs-) Faktoren, wie Trennung, Arbeitslosigkeit, Lebenskrisen, Verlusterlebnisse und Einsamkeit, (allein oder getrennt lebende Menschen weisen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko auf) sowie bestimmte chronische körperliche Erkrankungen (z.B. chronische Schmerzsyndrome).“ Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Die auslösenden Faktoren der Krankheit sind abhängig von den Bedeutungen, die der Kranke den negativen Erkenntnissen einräumt.

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Humus und Nährboden für diese geistigen Viren von den Propagandamedien (willfähige Medienunternehmen die angsterzeugend, Intelligenz- und Demokratie eingrenzend den Machtstrukturen zu Diensten sind) aufbereitet wird. Zudem lassen sich alle vom Max-Planck-Institut aufgeführten Ursachen- und Risikofaktoren direkt oder indirekt – durch weitere Studien bestätigt – auf die heute herrschende Medienpraxis, als Verursacher zurückführen. Hinzu kommt, dass die ätiologische Depressionsforschung von einem multikausalen Bedingungsgefüge, bei dem genetische, neurobiologische, psychologische, soziale und Verhaltensfaktoren gleichermaßen eine Rolle spielen, ausgeht. Wenn man die zahlreichen internationalen, empirisch gesicherten Forschungsergebnisse aus den oben angeführten Bereichen und der Kunstgeschichte, der Evolutionsforschung sowie der Evolutionstheorie der Erkenntnissysteme in einem Raster übereinander legt, erhält man ein deutlich bestätigendes Bild der – durch die Propagandamedien-implizierten geistigen Viren, die laufend durch neue negative Informationen mutieren können und so im Krankheitsbild unterschiedliche Symptome aufweisen.

Die Maxime der Profitsteigerung und Machterweiterung durch Politik und Propagandamedien macht auch vor Gehirnverletzung eines Volkes nicht halt. Die Folge sind die Inhaftierung und Ermordung aller möglichen Regimegegner, Kriege und der Versuch der Ausrottung ganzer ethnischer Gruppen und Völker (siehe www.Shoa.de). 
Dieses Phänomen wird beispielsweise durch das Naziregime, die
Ära Stalin oder den Krieg gegen Saddam Hussein und durch bewusste oder unbewusste Hilfestellung der Medienunternehmen, die von Machthabern gleichgeschaltet wurden, belegt. Durch die wissenschaftliche Arbeit von Historikern wird dieses Phänomen nachvollziehbar dargestellt.

Heute wird von den Machtbessenen nicht vergessen, dass ein Volk, welches einmal diese geistige
Epidemie überstanden und die Zusammenhänge erkannt hat, gegen eine erneute Verbreitung dieser Krankheit resistent ist.
 
Um das zu verhindern werden Forschungsstudien ignoriert, verfälscht und entgegen ihrer Ergebnisse zur Verfolgung politischer Ziele – mit umgekehrter Wirkungsrichtung – propagiert und eingesetzt. (Zahlreiche Beispiele sind in den Bereichen Drogen, Katastrophen, Kriminalität, Neonazibewegung, Fremdenhass, Schulwesen, Kunst und Künstler, Medizin etc. in den Medien zu finden). Der Prozess der Behinderung der freien Persönlichkeitsentfaltung durch Körperverletzung am Gehirn kann, wie Studien zeigen, zu einer Reduzierung eines durchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ) von 100 bis 110 auf Werte unter 80 führen. Man denke nur an die bekannten Prüfungsängste, die als Zukunftsangst, Teilbereiche der neuronalen Vernetzung zeitweise blockieren können.

Der durch die Propagandamedien Manipulierte ist, wie die Entwicklung des Nationalsozialismus in Deutschland gezeigt hat, aufgrund seiner abgeriegelten Kreativitäts- und Intelligenzressourcen unfähig, wohlüberlegte, politische Entscheidungen als Wähler zu treffen (siehe auch www.Shoa.de Gleichschaltung der Medien, Bücherverbrennung, Entartete Kunst, Propagandafilme). Das Gehirn der Verletzten kann von den Machtbesessenen in diesem Zustand so manipuliert werden, dass durch einfache, emotional aufgeladene neue Informationen das neuronale Netz des reduzierten Bewusstseins (durch die Ausschaltung oder Einschränkung des kritischen, abgleichenden und kreativen Bewusstseinsnetzes) instinktorientiert neu gestaltet wird. Auf die Bildung der demokratischen Länder der westlichen Welt übertragen, sind nach wissenschaftlichen Untersuchungen (siehe Pisa Studie) bezüglich der relevanten nationalen Gruppen im Vergleich die Heranwachsenden im Durchschnitt zu schulischen Spitzenleistungen (durch IQ Reduzierung) nicht mehr fähig. Gleiche Ergebnisse spiegeln sich dann auch später in den jährlichen Wirtschaftsdaten des Landes wieder, wenn der Medienkonsum von negativen Informationen nicht eingedämmt, sondern weiter gefördert wird. Dem intellektuell abgeriegelten Medienrezipienten bleibt neben einer möglichen Aggressions- oder Depressionsentwicklung nur der Weg zur freiwilligen Zwangs - Arbeit (was den geistigen Viren wiederum neue Kraft verleiht) oder die Möglichkeit, die von den Machthabern gewollte allgemeine Gesellschaftsrichtung kritiklos oder motiviert zu übernehmen offen. Zu Beginn des 3. Jahrtausends ist es an der Zeit, in die Verfassungen aufzunehmen, dass in der Bevölkerung durch Schulpflicht ein Erkenntnissystem, ein schöpferisches Bewusstseinsraster trainiert und etabliert wird, welches so die neuronale Vernetzung verstärkt und in ihr besonders verankert wird. Dies würde dem Menschen ermöglichen, die auf ihn hereinbrechende Flut von evolutionär wichtiger sowie unwichtiger Information selektiv und unbewusst vorzufiltern und so der Intelligenz- und Kreativitätsbeschränkung vorzubeugen und gleichzeitig das Gegenteil zu erreichen, nämlich Kreativität und Intelligenz automatiebedingt lebenslang zu fördern. Katja Thimm sagt im Magazin “Der Spiegel“: 

„Jeder Lernvorgang verändert das Gehirn“ [2].

Gerhard Roth, Neurowissenschaftler an der Universität von Bremen und Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst bestätigt im selben Bericht:
„Jeder Lernvorgang gehe mit einer Veränderung des Gehirns einher“

Sichtbare Kreativität ist arterhaltend, sie prägt das neuronale Netz. Der Professor für Mathematik und Didaktik Gerhard Preiß von der Universität Freiburg:


„Zwar verbieten Ethik und Gesetz invasive Hirnexperimente am
Menschen. Doch die Forscher wissen aus Tierversuchen, dass komplexe Gehirne auf ähnliche Weise lernen.
In ihren Köpfen laufen vergleichbare Prozesse ab, wenn sie abstrahieren, generalisieren und ihre Umwelt in Kategorien, wie klein und groß, laut und leise aufschlüsseln. Die grundlegenden neuronalen Mechanismen sind universell von der Meeresschnecke
 bis zum Menschen.“

Lernen bedeutet, Informationen so im Gehirn zu verankern, dasssie jederzeit abrufbar sind. Über ein mögliches Werkzeug zur Kreativitäts-, Intelligenz- und Humanitätsentwicklung hat der Künstler Prof. Joseph Beuys gesagt:

„Die Kunst ist nach meiner Meinung die einzige evolutionäre Kraft. Das heißt, nur aus der Kreativität des Menschen heraus können sich die Verhältnisse ändern.“

Seit 1988 ist mit der Kunstformel ein geistiges Werkzeug vorhanden, die Verhältnisse zu ändern. Sie ermöglicht einen allgemein gültigen Zugang zur Kreativität und über die Theorie hinaus einen grafisch-optischen Weg zur Förderung des neuronalen Kreativitätsnetzwerkes im Gehirn, das als schöpferisches Bewusstseinsraster Kreativität wahrnehmbar macht und als Erkenntnis vorfiltert und speichert. Über die Prozesse im Gehirn äußert sich Gerhard Preiß wie folgt: 

„Das Gehirn muss sich davor schützen, zu viel zu lernen. Denn 
Sekunde um Sekunde wetteifern unermesslich viele Eindrücke und Wahrnehmungen um seine Aufmerksamkeit. Würden sie alle gespeichert – das Hirn wäre binnen kürzester Zeit von einer Flut sinnlosen
Datenmülls lahmgelegt. Deshalb muss es vor allem zwei schwierige Aufgaben bewältigen: Wichtiges von
Unwichtigem zu unterscheiden und Kategorien bilden. 
Zunächst destilliert das Gehirn aus all den Gedanken und Ideen, Sinnesreizen, Empfindungen und
Erlebnissen jenen winzigen Teil heraus, den es für wichtig genug befindet, im Gehirn niedergelegt und
erinnert zu werden. Diesen Extrakt gilt es dann zu ordnen. Denn nur für denjenigen, der im Boskop, im Cox Orange und im Granny Smith die Kategorie “Apfel“ zu erkennen vermag, ergibt die Welt einen Sinn. Die gewaltige Arbeit des Filterns und Sortierens wird vom Netzwerk der rund 100 Milliarden Nervenzellen im Kopf vollbracht, die wiederum an insgesamt rund 100 Billionen Kontaktstellen (Synapsen) miteinander verknüpft sind. Jeder Eindruck, jeder Reiz, jeder Sachverhalt, dem ein Mensch sich aussetzt, verändert dieses fein gesponnene Netz, indem er bestimmte Neuronenverbindungen stärkt und andere abschwächt.” 

Eine Formel zur Dechiffrierung von Kunst etabliert nicht nur ein verstärktes Schöpfungsnetz im Gehirn, sondern filtert die Informationen für das Bewusstsein vor, sodass das Gehirn entlastet wird und die Erkenntnisse vorbereitet (als Apfel), als Kreativität kenntlich gemacht, präsentiert werden. Sichtbare Kreativität ist arterhaltend, sie prägt das neuronale Netz. Die in der Kindheit bis zur Pubertät in der Kindheit durch vorgegebene Genprogrammierung, neue Informationen und arterhaltende Erkenntnisse entwickelten Synopsen und ihre Vernetzungen werden im Erwachsenenalter, vorwiegend durch arterhaltende Erkenntnisse, die vom Bewusstsein vorgefiltert werden, neu gebildet. Die Formel ermöglicht, dass Fantasie- und Zukunftsgestaltung durch ein stark expandierendes neuronales Netzwerk für kreative Leistungen gefördert werden. Ein sich daraus entwickelndes Kreativitätszentrum und/oder -Netz im Gehirn ist heute schon vorhersehbar. Da unsere primäre Sinneswahrnehmung das Sehen ist, ist das Erkennen von Kreativität oder Kunst, die selektive Wahrnehmung von optischen, kreativen Veränderungen, die schöpferische Sichtweise das wichtigste und effektivste Verfahren unserer konkreten geistigen Evolution. Der Prozess der Kreativitätserkenntnis wird durch die arterhaltende Programmierung der Gene zum Evolutionsmotor des Bewusstseins und durch die Formel angelegt und/oder gefördert. Natürlich vergrößert sich der Abstand zwischen den Menschen, die diese Erkenntnis nachvollzogen und in ihrem neuronalen Netz etabliert haben, mit höherer Geschwindigkeit und Erkenntnisdichte, da sie durch das Erkennen von Veränderungen in der heutigen Medienvielfalt genau diese Informationen aus Brot und Spiele herausfiltern, die für ihre Synapsen und Netzwerkevolution wichtig sind. Für den deutschen Forscher und Anthropologen Friedemann Schrenk könnte durch die Erforschung dieser wissenschaftlichen Lücke, die biokulturelle Evolution des Menschen rasant beschleunigt werden. Das Grundprinzip – der gesuchte Code – tritt deutlich, für alle Lebensformen gleich, zutage als arterhaltendes Genprogramm, das die Informationen zur Arterhaltung filtert und im neuronalen Netz speichert. Die Zusammenhänge und der umgekehrte Prozess des geistigen und körperlichen Verfalls wurden vorab beschrieben und sind durch zahlreiche empirisch gesicherte Studien belegt: 

a) Arterhaltende Vorfahrt für positive Informationen 
b) Drogenabhängigkeit zu negativen Informationen durch unnatürliche Veränderung des neuronalen Netzes 
c) Genprogrammierte Anpassung der Persönlichkeit an die negative Außenwelt 
d) Veränderung der Außenwelt durch eigene Taten, zur Übereinstimmung mit seinen inneren Erkenntnissen seines neuronalen Netzes, bis hin zu Amoklauf, Rassenhass, Antisemitismus, Sozialismus, Kommunismus, Kapitalismus, ausbeutendem Kolonial- oder Globalkapitalismus, Religionsfanatismus, Terrorismus, Krieg oder –und das ist häufig anzutreffen – zu ganz normalen Wahnsinn. Oft treten diese Phänomene in Mischformen, die z. B. regional, national oder durch ein Gruppenbewusstsein geprägt sein können, auf. 

Der Neurobiologe und Forscher Alberto Ferrús aus Madrid befasst sich diesbezüglich mit der Suche nach dem nächsten wichtigen Schritt in der Neurobiologie: 

„Wir würden gern eine Art Nervenkode finden, um beispielsweise zu verstehen, wie Wahrnehmung in
unserem Gehirn kodiert wird. Oder wie wir eine empfangene Information im Gedächtnis behalten: Code: Wie
geht das Gehirn einer Fliege oder eines Menschen vor? Nach welchem Grundprinzip?
Die Details werden natürlich bei jedem Organismus anders sein.
Aber vielleicht, vielleicht gibt es ein solches Grundprinzip, einen solchen Code von universellem Wert.
Wenn man den erst einmal entdeckt hätte, hätten wir einen enormen Sprung nach vorn gemacht.  

Er brächte uns ebenso weit voran, wie einst Mendels Gesetze die Genetik.“ 

Quelle: Jonathan Weiter „Zeit, Liebe, Erinnerung – Auf der Suche nach den Ursprüngen des Verhaltens“ erschienen 2000,  
Siedler Verlag, Berlin. 

[1] Der Medienkonsument wird durch sein genprogrammiertes arterhaltendes Programm zum Drogenabhängigen mit allen dem Drogenkonsum begleitenden Folgen und Gesundheitsschäden, da in seiner neuronalen Vernetzung Verbindungen für negative Informationen entstanden sind. Heute wissen wir aus der Forschung über Drogen, dass die Abhängigkeit durch Erinnerung entsteht, wenn die neuronalen Verbindungen erst einmal geschaffen sind. Der Mensch gerät, durch die geistige Viren erzeugenden Propagandamedien, in eine vierfache Genetische Falle. 
[2] Guten Morgen liebe Zahlen, im deutschen Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ Nr.27/2002 
“Zwei Forscherteams des Max-Planck-Instituts in Göttingen konnten jetzt nachweisen, dass sich die Synopsen in der frühen Hirnentwicklung auch ohne Kommunikationsreize bilden. Erst in der späteren Entwicklung werden 
Aktivierungsreize unverzichtbar.“ Quelle: Max-Planck-Institut Göttingen Atsushi Iriki von der Universität Tokio wies durch Hirnuntersuchungen an Primaten nach einem Werkzeuggebrauch nach, dass sich die Nervenzellen umorganisieren, um das Werkzeug in die Vorstellungswelt vom eigenen Körper zu integrieren. Quelle: Universität Tokio